Skype 3.0 Beta - Business Version
Von
Claudius am 16.11.06 in Skype im Business.
Mit der Veröffentlichung der Betaversion 3.0 ist zum ersten mal auch eine Version speziell für den Unternehmenseinsatz verfügbar.
Die Business Version von 3.0 Beta enthält dieselben neuen Funktionen wie die normale Windowsversion wurde allerdings zusätzlich um einige spezielle Funktionen für den Unternehmenseinsatz erweitert:
- Installation per Windows Installer (auch bekannt als MSI).
- Erhöhte Sicherheit für geschäftliche Nutzer.
- Einfachere Softwareverteilung auf mehrere Rechner in einem Unternehmen.
- Mehr Kontrolle für IT-Administratoren.
Wo liegen die Vorteile des MSI-Installationsformats?
Wie vereinfacht MSI die Verteilung und Kontrolle von Skype?
- Das MSI-Format integriert sich nahtlos in eine laufende Windows-Umgebung.
- Es ermöglicht Administratoren die unternehmensweite Verteilung im Zusammenarbeit mit Active Directory (in einer Domänenumgebung) und Gruppenrichtlinien.
- Es hilft, die Sicherheit zu gewährleisten, da die Software in einer erlaubten Konfiguration installiert wird ohne das Administrationsrechte zugestanden werden, die eigentlich nciht vonnöten wären.
Weitere Informationen zu MSI auf der Window Installer Seite von Microsoft.
Informationen für Netzwerkadministratoren
Wenn Sie als Administrator ein Netzwerk mit Skype-Clients verwalten empfehle ich die Lektüre des aktualisierten englischsprachigen Network Administrator’s Guide. Darin sind Konfigurationsempfehlungen und detaillierte Informationen zum Einsatz für IT-Manager und Netzwerkadministratoren enthalten.Verwendung von Gruppenrichtlinien für Skype
Mit der Veröffentlichung von 3.0 unterstützt Skype jetzt einen stark erweiterten Satz von Gruppenrichtlinien, die es System- und Netzwerkadministratoren auf einfache und zuverlässige Weise ermöglichen, eine zentralisierte Verwaltung von Richtlinieneinstellungen für Skype in einem Unternehmen zu realisieren.
Skype Richtlinien legen das Verhalten von Skype-Clients für eine definierte Klasse von ausgewählten Nutzern oder Rechnern fest. Diese Einstellungen können unkompliziert durch Registry-Werte beeinflusst werden, am einfachsten über eine eingebundene Administrationsvorlage (.adm-Datei).







Kommentare
In einem Wort: DANKE!
Der Skype-Installer war ja immer schon sehr unattended-feindlich, trotz des Inno-typischen /SILENT Modus.
Zuerst das Checken auf Updates mit Popupmeldung (trotz /SUPPRESSMSGBOXES) und seit Neuestem die mehr oder weniger zwangsweise mitinstallierte Google Toolbar.
Manchmal blieb nur Repackaging oder die Registry (Stichwort: Toolbars\Installer\GTDefault) als Ausweg übrig.
Aber nun ist dem ja hoffentlich ein Ende gesetzt. Und für alles andere gibt’s Orca
Vom dem Vorteil endlich mit dem Versionsnummerncheck der .exe aufhören und dafür das Ganze mittels GP abwickeln zu können will ich gar nicht erst reden…
m.meitinger | Dienstag, 12. Dezember